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Walter Hombitzer - Russisch

“Auf einer Skala von 1 bis 10 gebe ich dem Russicum eine 11."


Foto: LSI (K. Pyc)

Walter Hombitzer (49) arbeitet beim Bundesministerium der Verteidigung in Bonn. Seine Leidenschaft für die russische Sprache begann bereits vor 20 Jahren. Derzeit absolviert er den Kurs „Wirtschaftsrussisch“ am LSI.   

Warum lernen Sie Russisch?

Russisch war schon immer eine große Leidenschaft von mir. Ich habe zunächst angefangen, alleine die Sprache zu lernen. Irgendwann habe ich Schnupperkurse an der VHS belegt und schließlich ein russisches Fernstudium gemacht.  Viele Jahre später bin ich dann durch Zufall an das LSI gekommen und habe dann hier weitergelernt. Insgesamt habe ich in Bochum vier Russischkurse gemacht: den Oberkurs/Russisch 4, Rechts- und Verwaltungssprache, den Dolmetschkurs und gerade Wirtschaftsrussisch. Glücklicherweise kann ich meine Russischkenntnisse in meiner aktuellen Position am BMV gut einsetzen.  

Wie hilft Ihnen Russisch im Beruf?

Unsere russischsprachigen Gäste empfange ich immer auf Russisch. Der Vorteil dabei ist, dass man in der Muttersprache direkt eine Brücke zu den Menschen schlagen kann. Manches Eis wird dadurch gebrochen.  Und sehr viele Russen werden dann fast kumpelhaft.  

Was ist das Besondere an einem Intensivkurs?

Es ist natürlich viel Input. Es ist Arbeit. Aber gerade das festigt die Kenntnisse sehr stark.  Im Unterricht arbeiten die Dozenten mit sehr vielen praktischen Übungen. Die Terminologie, die einem vermittelt wird, setzen wir direkt ins aktive Sprechen um. Die Dozenten sind dabei hochqualifiziert und haben mich zwischenmenschlich wirklich begeistert. Auch die Organisation und Durchführung des Kurses war perfekt. Auf einer Skala von 1 bis 10 gebe ich dem Russicum eine 11.  

Beschreiben Sie Ihren Kursalltag.

Zur Auflockerung gibt es zu Unterrichtsbeginn zunächst Smalltalk, danach besprechen wir die Hausaufgaben vom Vortag. Anschließend widmen wir uns dem neuen Stoff. Wir arbeiten zum Beispiel wirtschaftsrussische Texte über die ökonomische Situation nach dem Zerfall der Sowjetunion, die Entstaatlichung, die Privatisierung und Überführung der Staatsbetriebe in Aktienbetriebe durch und übersetzen sie ins Deutsche. Umgekehrt haben wir aber auch deutsche Texte ins Russische übersetzt.

Welche Fortschritte haben Sie sprachlich in dem Kurs machen können?

Im Bereich der Lexik habe ich große Fortschritte gemacht. Allerdings muss ich zu Hause weiterarbeiten. Wir lernen hier am LSI, einen Fuß vor den anderen zu setzen. Aber das Laufen müssen wir zu Hause lernen.     

 

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Russisch lernen im Überblick

 


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