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40 Jahre Völkerverständigung

Das Landesspracheninstitut geht zurück auf zwei Vorgängereinrichtungen:

1973 wurde das "Lehrinstitut für die Russische Sprache des Landes Nordrhein-Westfalen" (Russicum) gegründet. Zur Eröffnung des Instituts formulierte der damalige Minister für Wissenschaft und Forschung Johannes Rau: "Ein Studienaufenthalt in der Sowjetunion für jeden, der die russische Sprache lernen will, ist heute noch nicht möglich. So wird dieses Institut vorerst einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zur Verständigung zwischen dem deutschen und dem russischen Volk leisten". In den 80er Jahren wurde das "Landesinstitut für die Arabische, Chinesische und Japanische Sprache Nordrhein-Westfalen" ins Leben gerufen: Sinicum: 1980, Japonicum: 1981, Arabicum: 1985.

Der Standort Bochum wurde gewählt, um Impulse zu geben für eine Stärkung der wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Infrastruktur der Region. Die Institute entwickelten sich zu einem bundes- und europaweit einzigartigen und erfolgreichen Kompetenzzentrum. 1993 wurden beide Institute unter dem gemeinsamen organisatorischen Dach des "Landesspracheninstituts Nordrhein-Westfalen" (LSI) zusammengeführt. Die Seminar-, Büro- und Internatsräume des LSI wurden in zwei Gebäuden an den ursprünglichen Bochumer Standorten untergebracht: das Russicum und das Arabicum in der Humboldtstraße (Bochumer Innenstadt); das Japonicum und das Sinicum in der Stiepeler Straße (nahe der Ruhr-Universität Bochum).

Zum 1. Januar 2007 hat das LSI sowohl seinen Standort als auch seinen Status gewechselt: Am Standort Laerholzstr. 84 in Bochum hat das LSI am Rande des Universitäts-Campus neue Räumlichkeiten bezogen, in denen nun alle seine Arbeitsbereiche unter einem Dach vereinigt sind. Ebenfalls zum 1. Januar 2007 wurde aus der Landeseinrichtung LSI eine "Zentrale Betriebseinheit" der Ruhr-Universität Bochum.