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Sieben Fragen an ... Kim Young-Jin

27.02.2019 ::: Kim Young-Jin leitet diesen Monat die Koreanisch-Kurse am LSI.


Im Rahmen unserer Kurse Koreanisch 1 und Koreanisch Super-Intensiv unterrichtet sie zum ersten Mal am LSI.

Koreanisch ist im Moment sehr populär, man kann schon fast von einem Hype sprechen. Nehmen Sie das auch im Unterricht so war?

Ja, schon durch die Anzahl der Teilnehmer. Wenn ich früher gefragt habe: Was ist Ihre Motivation Koreanisch zu lernen, dann kam meist sowas wie „meine Ehefrau ist Koreanerin“. In letzter Zeit kommen aber wirklich die allermeisten wegen der koreanischen Kultur. Ich persönlich finde diese Popularität sehr positiv, aber ich glaube, das sollte nicht der einzige Grund sein die Sprache zu lernen. Das hält sonst nicht lange vor.

Für den Kurs am LSI haben Sie zum ersten Mal mit unserem Lehrwerk gearbeitet. War es schwierig sich darauf einzustellen?

Das war schon eine Umstellung für mich, die Perspektive ist normalerweise etwas anders. Ich kenne eine ganze Reihe von Lehrwerken. Am Anfang habe ich auch Lehrwerke verwendet, die von deutschen Autoren geschrieben wurden. Mittlerweile benutze ich häufig Lehrbücher, die in Korea hergestellt wurden und die vom Aufbau her anders sind. Aber das Lehrwerk des LSI hat auch große Vorteile. Dass ich jetzt nach zwei Wochen das Gefühl habe, wow…die Teilnehmer können sehr viele Sätze sprechen, einen längeren Aufsatz schreiben und Situationen auf Koreanisch beschreiben – nach so kurzer Zeit dieses Erfolgserlebnis zu haben, das ist hier einmalig.

Haben Sie aufgrund des Intensivkursformats generell anders unterrichtet als sonst?

Die Schwerpunkte sind im Grunde genommen gleich. Ich hatte hier den Luxus, dass die Teilnehmerzahl nicht so groß ist wie an der Uni. Dort habe ich Gruppen mit 25-30 Studierenden. Da kann man auch nicht so vielseitige Übungen machen. Hier konnte ich Vieles probieren, die Teilnehmer sprechen lassen und auch sehr viele spielerische Methoden anwenden. Ich habe Deutsch als Fremdsprache gelernt, zusätzlich zu meinem Hauptstudium. Ich interessiere mich immer noch sehr für Didaktik und Methodik. An der Uni ist es schwer das auch anzuwenden. Hier im LSI, mit 10 Teilnehmern, kann man das gut umsetzen.

Wie war ihr Eindruck von der Gruppe? Sind die Studierenden gut mit dem Stoff zurechtgekommen?

Ja, aber sie mussten den Unterricht intensiv vor- und nachbereiten. Das ist wirklich das A und O. Nicht nur die Hausarbeiten zu machen. Die Grammatik ist sehr logisch, damit hatten sie keine Probleme. Schwierig waren die neuen Wörter, wofür sie auch keine Eselsbrücken bauen können. Diese direkt im Unterricht zu lernen und danach unmittelbar anzuwenden… das schaffen sie in der Regel nicht. Deswegen sind gute Vorarbeit und Nacharbeit so wichtig.

Für diese Aufgabe hat das LSI eine eigene digitale Lernplattform: LSI.online. Wie war ihr erster Eindruck davon?

Also, ich war angenehm überrascht, wie gut dieses Programm ist. Die zwei Wochen Unterricht, das war sehr kompakt, sehr schnell für die Studierenden. Mit LSI.online können sie das alles nochmal in Ruhe zuhause wiederholen.

Haben Sie mit den Teilnehmern etwas Besonderes unternommen oder gemacht?

Ja, ich hab heute mit der Gruppe Bibimbap gekocht. Das ist ein landestypisches Gericht. Ich habe drei Töpfe Reis gekocht und am Ende war nichts mehr übrig! Muss wohl gut geschmeckt haben.

Können Sie Sich vorstellen wieder am LSI zu unterrichten?

Ja, unbedingt! Der Kurs hat Spaß gemacht und es hat mir hier gut gefallen.  

 


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