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Kensuke Watanabe und Jens Friso Wenning - Tandemkurs Japanisch

"Wir sind sehr schnell zu einer harmonischen Einheit zusammengewachsen."


Kensuke Watanabe ist 21 Jahre alt und kommt aus Japan. Dort studiert er im Rahmen seines Germanistik-Studiums die deutsche Sprache und Kultur. Für unseren deutsch-japanischen Tandemkurs ist er mit sieben weiteren Studierenden aus Japan ans LSI gekommen. Gemeinsam mit einer deutschen Lerngruppe haben sie zwei Wochen lang an ihren Sprachkenntnissen gearbeitet, die Region erkundet und mit- und voneinander gelernt.  

Was haben Sie im Rahmen des Tandemkurses von Deutschland gesehen?

Bochum kannte ich bisher nur aus Büchern. Den Tandemkurs am LSI habe ich genutzt, um mir die Stadt persönlich anzusehen. Außerdem war ich noch in Aachen und in Köln – dort habe ich mir natürlich den Dom angeschaut.

Wie haben Sie vom Tandemkurs am LSI erfahren?

Einer meiner Dozenten hat mir Informationen zu den Sprachkursen am LSI gegeben. Im letzten Jahr hat ein Kommilitone von mir an einem Tandemkurs hier in Bochum teilgenommen. Er war begeistert und hat den Kurs weiterempfohlen.

Wie hat Ihnen der Kurs gefallen?

Im Kurs und auch außerhalb haben wir sehr viel Spaß gehabt. Ich habe Dinge über Deutschland erfahren, die nicht in den Büchern stehen. Durch das gemeinsame Lernen haben sich Freundschaften ergeben. Ich werde den Kurs auf jeden Fall bei meinen Kommilitonen weiterempfehlen! Und eines habe ich gelernt: „Deutsches Bier ist lecker!“ (lacht).

Jens Friso Wenning (22) kommt aus Münster. Seit 10 Jahren hört er japanische Musik, sein Interesse an der Sprache entwickelte sich aus dem Wunsch heraus, diese Musik verstehen zu können. Während der Schulzeit absolvierte er bereits einen Japanisch-Kurs und unternahm eine Sprachreise nach Japan. Seit dem Studienbeginn kam das Japanische leider zu kurz. Im Tandemkurs kann er seine Sprachkenntnisse nun wieder auffrischen.  

Warum haben Sie sich für einen Tandem-Kurs entschieden?

Der Kurs wurde mir in einem telefonischen Beratungsgespräch mit dem LSI empfohlen. Aufgrund meiner Vorkenntnisse und meines Wunsches wieder mehr ins aktive Sprechen hineinzukommen, passte das Tandem-Format sehr gut für mich.

Wie haben Sie den Kurs-Alltag erlebt?

Durch das tägliche Miteinander im Kurs konnte ich  von Muttersprachlern im direkten Austausch meine Sprachkenntnisse auffrischen. So habe ich durch Alltagssituationen gelernt, Gespräche auf Japanisch zu führen. Ich konnte spielerisch mein Japanisch verbessern, da wir auch unsere Freizeit abends und am Wochenende zusammen gestaltet haben. Wir haben beispielsweise neben den Kurszeiten einen Ausflug unternommen: Erst haben  wir in 2er-Gruppen Bochum erkundet, um anschließend alle gemeinsam zu kochen. Generell hat mir die gute Gruppendynamik besonders gefallen. Wir sind sehr schnell zu einer harmonischen Einheit zusammengewachsen.

 Was nehmen Sie aus dem Tandemkurs mit?

Meine letzte Reise nach Japan ist leider schon 7 Jahre her. Durch den Kurs wurde meine Lust verstärkt, erneut nach Japan zu reisen. Dort würde ich dann gerne auch Kensuke wiedertreffen und mir von ihm seine Heimat zeigen lassen.  

Christoph Schlüter (44) hat japanische Sprachwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum studiert. Nach Tätigkeiten an der Ruhr-Universität und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist er seit September 2018 Dozent für Japanisch am LSI. Neben dem Unterricht unterstützt er das Japanisch-Team im Bereich der Lehr- und Online-Materialien.  

Was macht den Tandem-Sprachkurs so besonders?

Ich hatte bereits die Möglichkeit, an einigen Tandem-Kursen am LSI als Dozent mitzuwirken. Wir haben bisher immer gute Erfahrungen mit dem Kursformat gemacht. Ich denke, besonders interessant für die Teilnehmer ist der Austausch mit einer Gruppe von Menschen, die die jeweilige Sprache – egal ob Deutsch oder Japanisch – im Alltag wirklich sprechen. Allein durch den Austausch innerhalb des Kurses erfahren die Teilnehmer viele Gegebenheiten der Sprache und Kultur, die sie nur durch Lehrbücher so nicht lernen würden. Aber neben der sprachlichen Weiterentwicklung konnte ich in den Tandem-Sprachkursen immer ein besonderes Gruppengefüge feststellen. Die Teilnehmer wachsen hier schnell zu einer Gruppe zusammen. Die hier entstandene Freundschaft von Kensuke und Jens ist also kein Einzelfall.  

 


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