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Russischer Filmabend am LSI

28.10.2019 ::: Das LSI lädt zu einem russischen Filmabend mit anschließender Diskussion ein. Der Eintritt ist frei.


Weiße Sonne der Wüste – Белое солнце пустыни von Vladimir Motyl' aus dem Jahr 1969 mit deutschen Untertiteln

Termin: 28. November 2019, 18:00 – 20:30 Uhr
Landesspracheninstitut in der Ruhr-Universität Bochum
Laerholzstraße 84
44801 Bochum

Inhalt:
Der Film spielt in Mittelasien in den Jahren nach dem Russischen Bürgerkrieg. Vor seiner Heimkehr an die Wolga, zu seiner Braut, bekommt der Rotarmist Suchov seine letzte Aufgabe: Er muss die von der Roten Armee befreiten Haremsdamen des Bandenführers Abdulla in Sicherheit bringen…

Einordnung: Mit „Weiße Sonne der Wüste“ erzielte Motyl‘ einen Kassenschlager, der zu einem der bekanntesten Eastern wurde. In diesen sowjetischen Revolutionswestern ging es wie im amerikanischen Vorbild um den Kampf um Recht und Ordnung, bei dem Gut und Böse klar definiert waren. Die Wüste Mittelasiens ersetzte im sowjetischen Pendant den wilden Westen. Das Genre schöpft aber auch aus heimischen Quellen – aus Abenteuerfilmen der frühen Sowjetzeit. Doch anders als in diesen stand in Motyl’s Film nicht ein Kollektiv, sondern ein einzelgängerischer Held im Mittelpunkt, der den westlichen Zuschauer womöglich an Indiana Jones erinnert. Die russischen Zuschauer hingegen könnten den Helden mit seinen beiden Unterstützern (aber auch andere Motive) mit russischen Märchen und ihren drei Recken, den tri bogatyrja, in Verbindung setzen. Ähnlich wie der Western bediente sich der Film der kolonialen Mythologie, die sich schon in den Anfangsjahren der Sowjetunion im Kontext der Sowjetisierung Mittelasiens entwickelte und die jüngsten Feldzüge gegen die Basmatschi, die mittelasiatischen Aufständischen, historisierte. Das zentrale Schlagwort der Frauenbefreiung im Osten greift der Film auf eine plakative, fast parodistische Art auf. Ob diese gewollt war, bleibt offen…

 


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