Seit über 30 Jahren gibt es an der Ruhr-Universität Bochum einen besonderen Ort: den chinesischen Garten "Qianyuan" – ein Symbol der Freundschaft zwischen der Tongji-Universität Shanghai und der RUB. Inzwischen ist der Garten in die Jahre gekommen. Seit Juni läuft die dringend notwendige Sanierung. Ein Team von vier Experten aus China ist für insgesamt zwei Monate nach Bochum gereist, um die fachgerechte Umsetzung zu gewährleisten. Untergebracht sind sie im Gästehaus des Landesspracheninstituts (LSI), das mit seinen Chinesisch-Intensivkursen Sprachkenntnisse und interkulturelles Verständnis für Studierende, Berufstätige und Sprachinteressierte aus dem gesamten deutschsprachigen Raum vermittelt. Hu Xiaojun, Leiter des Sanierungsteams, berichtet im Gespräch über die Besonderheiten chinesischer Gärten, die Herausforderungen bei der Restaurierung und die kulturelle Bedeutung chinesischer Gartenbaukunst.
Restaurierung des Qianyuan
Chinesische Gartenkunst mitten in Bochum

Chinesische Gartenbauexperten: Hu Xiaojun, Gu Tianming, Jin Zhongming und Cheng Jinhuan (v. l. n. r.) auf der Baustelle des chinesischen Gartens der RUB. Foto: LSI
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