Deutsche Woche in Amman

German-Jordanian University und LSI erneuern Kooperation.

Seine erste dienstliche Auslandsreise führte Abraham van Veen, seit Juli geschäftsführender Direktor des LSI, nach Jordanien. Im Rahmen der deutschen Woche an der GJU wurde das 2009 unterzeichnete Memorandum of Understanding zwischen dem Landesspracheninstitut und der GJU erneuert.

Vielfältiges Programm zur Deutschen Woche

Die vom 15. – 19.11. an der German-Jordanian University stattfindende Deutsche Woche umfasste eine Reihe von Aktivitäten und Veranstaltungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Fakultätsmitglieder, GJU-Studierende und andere interessierte Teilnehmende aus deutschen und jordanischen Universitäten. Zu den Highlights gehörten die Eröffnung der Smart Classrooms und der deutschen Lounge im German Language Center GLC, die Vorstellung der Arbeit und der Aktivitäten des International Office, des Büros für Wirtschaftsbeziehungen, des Studiendekanats, der Austauschstudierenden, des syrisch-jordanischen Bildungsprogramms, des Goethe-Instituts und der beteiligten deutschen Einrichtungen. Abgerundet wurde das Programm durch sportliche, kulturelle und soziale Aktivitäten.

 

Auch im sportlichen Bereich erfolgreich: Bei angenehmen 25 Grad Außentemperatur und leichtem Wind holte Abraham van Veen beim 3km-Lauf der German Week den dritten Platz und damit die Bronzemedaille nach Bochum.

 

Strategische Partnerschaft

Um die Qualität des Unterrichts von Arabisch als Fremdsprache zu fördern und um aktuellen Trends und Entwicklungen in Hochschullehre und Fremdsprachendidaktik gerecht zu werden, verständigten sich GJU und LSI auf ein Update des seit 2009 bestehenden Memorandum of Understanding, das die Eckpunkte der Kooperation zwischen beiden Institutionen festhält. 

Bei der feierlichen Unterzeichnung in den Räumen der GJU kam es zu einem Wiedersehen unter Freunden. Prof. Ralf Rosskopf, Vizepräsident der GJU und Mr. Abraham van Veen, geschäftsführender Direktor des LSI, unterschrieben die Vereinbarung im Beisein von Ehrengast Jochen Pleines, der als damaliger Direktor des LSI die Kooperation vor zwölf Jahre angebahnt hatte.

Das Update des Memorandum beinhaltet einige Aktualisierungen der bisherigen Kooperationsvereinbarung. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf der Entwicklung und Evaluierung geeigneter Formen des Online-Unterrichts liegen. Im Bewusstsein der Vorteile des Online-Lehrens und -Lernens werden beide Partner gemeinsame Hybridkurse (Joint hybrid courses) für Arabisch als Fremdsprache einrichten, bei denen sowohl die Teilnehmenden als auch die Lehrkräfte unabhängig von ihrem Standort partizipieren können. Vereinbart wurden außerdem regelmäßige Treffen zum Informationsaustausch, zur Lehrerfortbildung und die Durchführung gemeinsamer Workshops. Der physische und digitale Austausch von Personal wird fortgesetzt, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beider Einrichtungen Arbeitserfahrungen im Ausland zu ermöglichen, die interkulturelle Kompetenz zu stärken und das gegenseitige Verständnis zu vertiefen. 

Eine gute Nachricht gab es für die Teilnehmenden der Arabisch-Intensivkurse des LSI. Die beliebten Auslandskurse des Arabicums werden auch in Zukunft 1–2 mal jährlich in Jordanien stattfinden und Amman als bevorzugter Kursort beibehalten.